7. Juni 2019

Grünes Startup des Monats: purefood

Viele nachhaltige, soziale und alternative Unternehmen schießen in allen Branchen wie Pilze aus dem Boden und bereichern die Startup-Szene. Wir eröffnen deshalb eine neue Rubrik in unserem Blog: die Redaktion wählt in Zusammenarbeit mit spotfolio.com, unserem Partner für das Startup-Scouting, jeden Monat ein nachhaltiges Startup aus und stellt es Ihnen vor. Unser erstes grünes Startup des Monats Juni ist die purefood GmbH in Elmshorn.

Foto: lycka/purefood GmbH

purefood: bewusst genießen statt kopflos zu konsumieren

2014 gegründet, hilft purefood mit jedem verkauftem Produkt einem anderen Menschen in Not. Das Ziel ist es zu zeigen, dass Konsum in allen Kategorien besser geht. Dieser Anspruch ist ganzheitlich: von Ihrem sozialen Engagement über die Zutatenlisten bis zu den Lieferketten und nachhaltigen Verpackungslösungen.

Die Idee hinter purefood: was wäre wenn unser Konsum anderen Menschen helfen könnte? Das Ziel: 100 Millionen Menschen innerhalb der nächsten 5 Jahre helfen. Aktuell hungern weltweit über 800 Millionen Menschen, während wir in überzuckerten, überverpackten Lebensmitteln schwimmen.

Felix Leonhardt, Gründer und Geschäftsführer von purefood, vor Ort bei einem Projektbesuch in Burundi. (Foto: purefood)

Mit nachhaltigen Produkten wirksam helfen – zum Beispiel in Burundi

Von jedem verkauften Produkt fließt ein fester Betrag in ein gemeinsames Projekt mit der Welthungerhilfe in Burundi. So wurden bis heute über 1.000.000 Schulmahlzeiten in Burundi ermöglicht und vor Ort ein Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung geleistet.

Verschiedene Produkte sind in über 5000 Supermärkten in ganz Deutschland und Österreich vertreten. Zu den Handelspartnern gehören mittlerweile alnatura, REWE, Rossmann, dennree, EDEKA, Kaufland, real, budnikowsky und die SPAR Österreich.

Die Vision von purefood: sozial & nachhaltig = leckerer und attraktiver

In Deutschland geben wir über 1 Milliarde € jedes Jahr für Eis aus. Über 1 Milliarde €, die in ein pures Luxusgut fließt. Und Eis ist nur eins von hunderten Produkten, bei denen wir als westliche Konsumenten kopflos genießen. Diesen Konsum kann man doof finden oder einen Weg suchen, ihn positiv zu nutzen. Letzteres ist das Ziel von purefood. Wenn sich unsere Konsumgesellschaft nicht ändert, werden wir unsere globalen Probleme nicht lösen.

Deswegen müssen soziale und nachhaltige Produkte leckerer und attraktiver sein als die nicht-nachhaltigen Alternativen der großen Konzerne. Und purefood Produkte – unter dem Markennamen lycka und STARK – sind es. Deshalb werden sie von Handelspartnern wie alnatura, REWE, Rossmann, dennree, EDEKA, Kaufland, real, budnikowsky und die SPAR Österreich ins Programm aufgenommen und sind in über 5.000 Supermärkten in ganz Deutschland und Österreich vertreten.

Die Mitarbeiter von purefood feiern die 1.000.000ste Schulmahlzeit. (Foto: lycka/purefood)

Die purefood Unternehmenskultur: Transparenz und Beteiligung

Die einzige Regel bei purefood ist: Denke und Handel im Sinne der Firma. Es gibt keine Arbeitszeiten, Urlaubszeiten oder sonstige unnötigen Prozesse. Jede Mitarbeiterin ist am Unternehmen beteiligt und die soziale Mission ist fest in der Satzung verankert. Das Team hat einen festen Sitz im Beirat und alle Gehälter sind transparent. Klingt unmöglich?
Die Einstellung des purefood-Teams: »alles andere wäre unmöglich zu akzeptieren. Wir möchten unsere Leben möglichst sinnvoll nutzen. Das bedeutet für uns für möglichst viele Menschen einen Unterschied zu machen und gleichzeitig jeden Tag mit engagierten Menschen etwas Großes aufzubauen.«

In der Zeit, in der Sie diesen Artikel gelesen haben, wurden mehr als 25 Schulmahlzeiten für Kinder in Burundi ermöglicht. Aktuell pro Minute im Schnitt mehr als 4 Schulmahlzeiten.

fairzinsung fragt nach: Wieso ist purefood nachhaltig?

»Wir sind nachhaltig, weil wir Konsum auf allen Ebenen neu denken. Wir nutzen unseren Konsum hier, um woanders auf der Welt etwas Gutes zu tun. Denn jeder kann mit seinem eigenen Handeln einen echten Unterschied machen! Doch nicht nur durch unsere sozialen Projekte, sondern auch durch unsere offene Unternehmenskultur, basierend auf Vertrauen und Transparenz, motivieren wir uns jeden Tag, unsere Komfortzonen zu verlassen und Verantwortung gegenüber unserer Firma, der Gesellschaft und der Umwelt zu übernehmen.«

Wir wünschen purefood einen nachhaltigen Erfolg!

Mehr Infos:

purefood (Website), lycka (FB) Produktmarke, STARK (FB) Produktmarke

spotfolio (Website), XING-Gruppe Technologiescouting