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Kritik an geplanter Gesetzesänderung für Crowdfunding Plattformen

Die Bundesregierung beschäftigt sich zurzeit mit der Evaluation des Kleinanlegerschutzgesetzes. Demnach soll die Finanzierung von Unternehmen, die mit Plattformen gesellschaftsrechtlich oder durch Personalunion verbunden sind, nach § 2a VermAnlG nicht mehr zulässig sein soll. Das betrifft auch Crowdinvestments im Bereich erneuerbarer Energien wie der 7x7 Energiezins I. auf der Plattform fairzinsung.com.

Von der gesetzlichen Änderung wären vor allem Crowdfunding-Plattformen betroffen, die Investitionen in Erneuerbare Energien vermitteln. „Hier sind die Plattformen nicht nur Vermittler der Energie-Projekte, sondern setzen diese auch vor Ort um, um einen nachhaltigen Betrieb sicherzustellen“, so der der Bundesverband Crowdfunding. Es entstehe demnach kein Interessenskonflikt, „im Gegenteil, die Plattformen handeln im Sinne der Anleger“.

Die vorgeschlagene Neuregelung würde einen Eigenbetrieb der Energie-Projekte ausschließen, was sich negativ auf die Projektqualität im Betrieb und damit den Anlegerschutz auswirken könnte“, schreibt der Bundesverband Crowdfunding in einer Stellungnahme im Rahmen der Evaluation.

Das sieht auch 7x7finanz-Geschäftsführer Andreas Mankel so, der sich der Kritik des Bundesverbandes Crowdfunding anschließt und seine Beweggründe erläutert:

„Als ich nach der Finanzkrise 2007 mit 7x7 anfing, nachhaltige Kapitalanlagen anzubieten, wollte ich zwei Dinge erreichen: erstens aktiv zur Energiewende beitragen und zweitens den Bürgern und Bürgerinnen eine alternative Geldanlage anbieten, die auch in Krisenzeiten Bestand hätte und ihren Wert nicht verlieren würde. Kurz: einen fair verzinsten Geldwert-Sachwert-Tausch zu ermöglichen, der gleichzeitig Sinn stiftet. Das kann ich nur dann sicherstellen, wenn ich die volle Wertschöpfungskette abdecke und nicht nur externe Finanzprodukte vermittle. Die Vorteile liegen auf der Hand: Kosten werden vermieden, Erträge verschiedener Arbeitsschritte kombiniert, Arbeitsschritte können geteilt und Dienstleistungen wie Kontoführungskosten gespart werden. So greifen Projektieren, Finanzieren und Realisieren ideal ineinander, um insgesamt mehr Geld zu verdienen und den Anlegern angenehme Zinsen zahlen zu können. Wer genau hinschaut, kann schnell erkennen, dass solch eine Struktur tatsächlich notwendig und sinnvoll ist. Denn: Nur gemeinsam kann die Energiewende gelingen.“

Weitere Informationen: Bundesverband Crowdfunding – Bestehende Transparenz ausreichend: kein Regelungsbedarf wenn Plattformen und Projekte gesellschaftsrechtlich verbunden sind

„Projektieren, Finanzieren und Realisieren aus einer Hand ist vorteilhaft auch für den Anleger“