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FAQ

Häufig gestellte Fragen zur Plattform fairzinsung sowie den Themen Crowdinvesting, Kapitalanlagen und Solaranlagen

fairzinsung Crowdinvesting 7x7 Bürgerenergie I. Solaranlagen

Fragen zur Plattform fairzinsung.com

Nr

Frage

 

Antwort

1.

Was ist fairzinsung?

 

fairzinsung ist die Online-Zeichnungsplattform der 7x7finanz GmbH für Kapitalanlagen und Crowdinvestments. Sie informiert auch über die Unternehmen, die als Emittenten der Kapitalanlagen auftreten.

 

 2.

Online zeichnen, wie funktioniert das?

 

1. Projekt aussuchen
Informieren Sie sich in Ruhe über unsere aktuell angebotenen Projekte und die emittierenden Unternehmen. Wir stellen bereits ohne Anmeldung zahlreiche Informationen zur Verfügung, um im Vorfeld so ausführlich und transparent wie möglich über alle relevanten Faktoren aufzuklären. Entscheiden Sie sich anschließend für das Projekt, das Ihnen am meisten zusagt und überlegen Sie sich, wie viel Geld Sie investieren wollen. Sollten Sie vorab noch Fragen haben, können Sie uns jederzeit kontaktieren.

2. Kostenlos registrieren
Registrieren Sie sich kostenlos auf fairzinsung. Gehen Sie jetzt zu Ihrer Wunschbeteiligung und prüfen Sie nochmals Ihre Daten und die Zeichnungsunterlagen.

3. Online zeichnen (Crowdinvestment)
Nachdem Sie gezeichnet haben, erfahren Sie die Bankverbindung für die Überweisung des Darlehenbetrags. (Kein Bankeinzug. Keine automatisierten Zahlungssysteme.) Selbstverständlich finden Sie alle wichtigen Dokumente wie den Darlehensvertrag auch in Ihrem Benutzerkonto. Das war’s schon. Herzlichen Glückwunsch – Sie können sich nun zurücklehnen und auf die fairen Zinsen freuen, die Sie am Ende der Laufzeit erwarten.

Über unsere Online-Plattform informieren wir Sie über den aktuellen Projektstand. Bei Fragen zur Anmeldung rufen Sie uns gerne an unter Tel.: 0228 – 37 72 73 – 10 oder kontaktieren Sie uns per E-Mail.

Fragen zum Crowdinvestment 7x7 Energiezins I.

Nr

Frage

 

Antwort

1.

Was ist Crowdinvesting?

 

Crowdinvesting ist eine Finanzierungsform, mit der meist viele Menschen Unternehmensanteile mit Gewinnbeteiligung erwerben oder ein partiarisches (= gewinnabhängigen) Nachrangdarlehen zeichnen. Üblich ist dies insbesondere bei Start-ups mit skalierbaren Geschäftsmodellen bzw. großen Wachstumspotentialen. Alternativ werden auch festverzinsliche Nachrangdarlehen angeboten, wie das bei 7x7 Energiezins I. auf fairzinsung.com der Fall ist.

Weitere Informationen wie den Unterschied zu Crowdfunding und Crowdlending finden Sie in unserem Blogartikel.

 

2.

Wie ist das investierte Geld abgesichert?

 

Sicherheit bietet das Crowdinvestment durch: Investition in Geschäftstätigkeit statt Einzelprojekten; Risikostreuung auf viele Projekte; gesicherte Einnahmen aus gesetzlich geregelter Einspeisevergütung (lt. EEG); Ertragsausfallversicherung und Absicherung der PV-Anlagen durch All-Risk-Versicherung. 

 

3.

Wie kommen die 4% Verzinsung zustande?

 

Die 7x7 Energiewerte Deutschland I. GmbH & Co. KG (Emittentin) beteiligt sich an den Solarparks, die in ihrem Namen erstellt und betrieben werden. Aus deren Betrieb erwachsen der Emittentin reale Erträge in Höhe von 8% p.a.; beim Verkauf eines Solarparks beträgt die Rendite 7,5%. Nach Abzug der eigenen Kosten kann die Emittentin ihren Anlegern 4% Zinsen zahlen. Diese werden am Ende der Laufzeit fällig. Dazu siehe auch: Infoblatt „Niedrigzinspolitik“

 

4.

Warum leihen Sie sich Geld bei Anlegern und nicht bei der Bank?

 

Damit Bürger sich aktiv mit ihrem Vermögen an der Energiewende vor Ort beteiligen können. Das war von Anfang an unser Gründungsgedanke.

 

5.

Sind Gewinne aus dieser Geldanlage steuerpflichtig?

 

Ja, darauf wird eine Kapitalertragssteuer erhoben. Falls Sie hierzu Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Anlageberater oder an einen Steuerberater.

 

Fragen zur Investitionsform des Nachrangdarlehens (s.a.: 7x7 Merkblatt „Nachrangdarlehen“)

Nr

Frage

 

Antwort

1.

Welche Chancen bieten Nachrangdarlehen (von 7x7)?

 

Nachrangdarlehen eröffnen dem Darlehensgeber gleich mehrere Chancen und Perspektiven. Sie helfen eine überdurchschnittliche Rendite zu erzielen und Sachwertprojekte zu realisieren und die Realwirtschaft zu fördern. 

Darüber hinaus helfen die von 7x7 konzipierten Nachrangdarlehen finanzielle Ziele zu verwirklichen (Autokauf, Hausbau), Zukunftsvorsorge zu betreiben (Altersvorsorge, Pflegekosten), und nachhaltige Projekte z. B. durch den Einsatz erneuerbarer Energien zu ermöglichen.

 

 2.

Welche Risiken beinhalten Nachrangdarlehen?

 

Nachrangdarlehen beinhalten unternehmerische Risiken bis hin zum Totalverlustrisiko für den Kapitalgeber. Dazu gehören Risiken, die in den Projekten und Investitionsobjekten stecken, wie etwa:

  • Fertigstellungsrisiko: bei Bauvorhaben wie z.B. Einzelhandelsimmobilien oder Kraftwerken zur Stromerzeugung
  • Liquiditätsrisiko: ausreichende und rechtzeitige finanzielle Mittel
  • Schadenrisiko: Schutz der Projekte bzw. Objekte gegen Naturkatastrophen, Einbruch oder Vandalismus

Diese Risiken kennt jeder Unternehmer und viele Verbraucher aus eigener Erfahrung. Für die Unternehmen als Darlehensnehmer bedeutet dies: Sie gehen Risiken ein, die sie verstehen können. Um diesen zu begegnen, trifft die 7x7 Unternehmensgruppe Vorsorge durch sorgfältige Planung und Überwachung und sichert sich durch Versicherungen und Bürgschaften ab.

Fragen zu der Beteiligung 7x7 Bürgerenergie I. GmbH & Co. KG sowie generell zu Publikumsbeteiligungen

Nr

Frage

 

Antwort

1

Wie ist das investierte Geld abgesichert?

 

Sicherheit bietet die Solar-Beteiligung durch:

gesicherte Einnahmen aus 20 Jahren gesetzlich geregelter Einspeisevergütung (lt. EEG); Pachtvertrag über 20 Jahre, mit der Option der Verlängerung um 2 mal 5 Jahre; Ertragsausfallversicherung und Absicherung der PV-Anlagen durch All-Risk-Versicherung.

2

Sind 5,5% bis 7,5% Auszahlung pro Jahr nicht völlig unseriös?

 

Die 7x7 Bürgerenergie I. GmbH & Co. KG ist nach dem Prinzip der Beteiligung an Sachwerten und deren Erträgen ausgerichtet. Da diese innerhalb der 7x7 Gruppe erzielt werden, können sie auch in größerem Umfang an die Kapitalgeber weitergegeben werden. Es handelt sich um eine unternehmerische Kapitalanlage mit allen Risiken und Chancen, dafür gibt es eben auch einen fairen Anteil an den Erträgen.

3

Welche Chancen bieten geschlossene Publikumsbeteiligungen?

 

Neben der überdurchschnittlichen Rendite bieten KG-Beteiligungen in Sachwerten dem Anleger die Chance, sinnvolle und größere Projekte realisieren zu helfen, indem der Kapitalgeber dem Unternehmen die langfristige Finanzierung des Projekts ermöglicht. Damit fördert er direkt die Realwirtschaft. Konzentriert sich der Fonds auf Projekte in einer Region, werden durch das Investment sogar die regionale Wirtschaft und Infrastruktur gestärkt. Im Idealfall bietet eine Publikumsbeteiligung in der KG-Form also Chancen für Anleger wie auch für Projektpartner:

• Hohe Erträge durch eine hohe Investitionsquote

• Flexible Projektentwicklung

• Transparenz durch Beteiligung des Unternehmensverbundes an allen Punkten der Wertschöpfungskette

• Nachhaltige Projekte durch Einsatz erneuerbarer Energien

• Sicherheit durch Risikostreuung über viele Objekte und Investition in krisenfeste Sachwerte

Die größte Chance bieten diese Publikumsbeteiligungen also durch den Geldwert-Sachwert-Tausch: gemeinsamer Erwerb von Sacheigentum und individuelle Eintragung im Handelsregister.

4

Welche Risiken beinhalten geschlossene Publikumsbeteiligungen?

 

Publikumsbeteiligungen in der Form der GmbH & Co. KG beinhalten für den Kapitalgeber unternehmerische Risiken bis hin zum Teil- oder Totalverlust der Einlage und der Gewinnansprüche, oder Verlust der steuerlichen Vorteile etwa durch aktuelle Gesetzesänderungen. Ein Risiko liegt auch in der wirtschaftlichen Entwicklung der Fondsgesellschaft – bei einem negativen Verlauf der Investitionen oder einer Insolvenz der Fondsgesellschaft. Weitere Risiken stecken in den Projekten und Investitionsobjekten, wie etwa: Fertigstellung, Liquidität, Geldentwertung oder Schaden. Minimiert werden diese Risiken u.a. durch eine Risikostreuung über viele Objekte, Mieterbonität, Inflationsvorsorge und eine geringe Fremdkapitalquote.

5

Warum leihen Sie sich Geld bei Anlegern und nicht bei der Bank?

 

Damit Bürger sich aktiv mit ihrem Vermögen an der Energiewende vor Ort beteiligen können. Das ist unser Gründungsgedanke von Anfang an!

6

Warum bieten Sie eine KG Beteiligung an und nicht eine genossenschaftliche?

 

Bei der KG ist die Haftung auf die Höhe der Kapitaleinlage beschränkt. Auch die Gesellschafter (Kommanditisten) müssen für Verbindlichkeiten nur mit ihrer Einlage geradestehen. Das macht es für viele Menschen vor Ort interessant, sich ohne großes Risiko finanziell zu beteiligen. Außerdem erfolgt eine Beteiligung an den Erträgen durch Auszahlung von Zinsen. Anders als bei der Genossenschaft ist der Anleger hier an einer Personengesellschaft beteiligt und erzielt Einkünfte aus Gewerbebetrieb.

7a

Ist Insolvenz möglich?

 

 

Ja. Grundsätzlich kann dieses wie jedes Unternehmen in die Insolvenz geraten. Die Wahrscheinlichkeit ist aber eher gering, da die Kapitalströme so gelenkt werden, dass die wichtigsten Gläubiger ihr Geld immer zuerst erhalten.

7b

Gibt es Schutzmechanismen gegen Insolvenz?

 

 Die Gesellschaft hat einen Eigenkapitalanteil von 40%.

8

Ab wann kann ich meine Anteile wieder verkaufen? Bei wem/wo?

 

 Frühestens drei Jahre nach Erwerb macht es Sinn, über einen Verkauf nachzudenken. Die 7x7finanz GmbH vermittelt gebrauchte Anteile an interessierte Anleger weiter. Offen ist, zu welchem Preis ein Anleger kaufen würde.

9

Sind Gewinne aus dieser Geldanlage steuer- und/oder sozialversicherungspflichtig?

 

Bei allen Geldanlagen können Steuern anfallen. Daher sollten Sie steuerliche Aspekte berücksichtigen, bevor Sie sich für eine Anlage entscheiden. (siehe dazu auch das Kapitel 9, Seite 80-89, im Beteiligungsprospekt: die steuerlichen Grundlagen der Beteiligung) Falls Sie hierzu Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Anlageberater oder an einen Steuerberater.

10

Was unterscheidet Sie von Prokon oder German Pellets?

 

 Beide haben keine KG-Anteile angeboten!

Fragen zu den Solaranlagen (ökologisch und ökonomisch) sowie zu EEG und Energiewende

Nr

Frage

 

Antwort

1.

Solar Freiflächenanlagen - Ist das nicht Verschwendung von (landwirtschaftlichen) Nutzflächen?

 

Nein, ganz im Gegenteil. Die 7x7energie etwa baut ihre Freiflächensolaranlagen auf aktuell nicht anderweitig nutzbaren Flächen wie ehemaligen Deponien und ehemaligem Industrie- oder Militärgelände. Diese Flächen werden so einer neuen Nutzung zugeführt. In dem Nutzungszeitraum für die Stromgewinnung können sich die Flächen außerdem erholen und stehen nach Abbau der Solaranlagen für eine neue Nutzung zur Verfügung.

 

2.

Wie sieht das mit der Stromlieferung nachts oder bei bedecktem Himmel aus?

 

 Solaranlagen liefern Strom auch bei bedecktem Himmel. Gerade tagsüber besteht im Stromnetz hoher Bedarf (Hochtarifzeit), so dass Solarstrom, der ins Stromnetz eingespeist wird, zur Deckung der Lastspitzen beiträgt. Jede Kilowattstunde Solarstrom, die ins Netz eingespeist wird, spart ca. 0,6 kg CO2 ein.

 

3.

Sind zu viele Erneuerbare-Energien-Anlagen ohne Ausbau von Speicherkapazität nicht der Grund für unstabile Netze?

 

 Das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Kassel hat nach einem Feldtest (2014) festgestellt: Die heutige Versorgungsqualität ist auch mit einer intelligenten Kombination aus erneuerbaren Energien, Speichern und Backupkraftwerken mit erneuerbarem Gas erreichbar.  „Der Feldtest hat bestätigt, dass erneuerbare Energien schon heute technisch in der Lage sind, Regelleistung zu erbringen. So werden bereits Biomasseanlagen für die Bereitstellung von Regelleistung eingesetzt. Eine wichtige Voraussetzung für mehr Netzsicherheit sehen die Forscher darin, dass dezentrale Erneuerbare-Energien-Anlagen mit sicheren und leistungsfähigen Kommunikationsstandards überwacht und gesteuert werden können.“ (Quelle 1, die Bundesregierung: Erneuerbare Energien und stabile Netze)

 

4.

Ist Solarstrom überhaupt grundlastfähig?

 

PV-Anlagen sind nicht grundlastfähig. Niemand hat erwartet, dass PV-Anlagen allein Grundlastkraftwerke ersetzten – nachts ist es schließlich dunkel.

 

5.

Werden durch die Energiewende und das EEG die normalen Bürger nicht abgezockt?

 

Gerechtigkeit bedeutet, Kosten auf Verursacher umzulegen.

Die Kosten der Umstellung unseres Energiesystems auf EE werden  –  mit der politisch gewollten Ausnahme der stromintensiven Industrie – auf alle Stromverbraucher umgelegt, inklusive Haushalte, und dort inklusive Mieter. Diese Kosten decken neben der PV auch Windkraft und andere EE ab.

Die Gemeinschaft, d.h. der Staat und seine Bürger, schützt sozial Schwache vor zukünftigen Kostenexplosionen – etwa durch Folgekosten des Atomstroms. Wenn wir unser Energiesystem nicht zügig auf Erneuerbare Energien umstellen, werden sich sozial Schwache Strom immer weniger leisten können.

PV-Anlagen gehören zu knapp 40% Privatpersonen, also normalen Bürgern. Diese Personen sind überwiegend Eigenheimbesitzer, aber auch Mieter können sich an PV-Kraftwerken beteiligen.

6.

Bezahlt die Rendite für Ihre Solarparks nicht der Otto-Normalbürger über seine durch EEG-Umlage erhöhte Stromrechnung?

 

Die Einspeisevergütung ist eine Umlage für alle Verbraucher; es gibt genug Leute, denen das nicht gefällt, sie möchten gern weiterhin gedankenlos Öl verbrennen und verantwortungslos CO2 produzieren, ohne über Kosten oder Folgekosten nachdenken zu müssen.

Die Photovoltaik belastet die Gesellschaft mit inzwischen rund 20 Milliarden Euro Verbindlichkeiten für die Einspeisevergütung, was sicher sehr viel ist –

wenn man nicht weiß, welche Summen in der Energiewirtschaft sonst so geschrieben werden. Allein der GEWINN (nach Steuern) von Shell beträgt 20 Milliarden im Jahr. Die direkten und indirekten Subventionen der Atomwirtschaft allein in Deutschland (mal abgesehen von den noch auf uns zukommenden Folgekosten) liegen bisher bei rund 340 Milliarden Euro – ohne die Folgekosten des künftigen Rückbaus der Meiler sowie der Entsorgung des Atommülls! Die politisch gewollte (energetisch aber nicht notwendige) Förderung des Kohleabbaus hat Subventionen von rund 140 Milliarden verschlungen. Insofern ist die Solarenergie eigentlich sogar noch ganz billig.

(Außerdem siehe:  s. Antwort zu 5.)

 7.

 Solche Anlagen rentieren sich doch gar nicht – oder?

 

Grundsätzlich gilt: Stromgewinnung durch Solar erzeugt nach wenigen Jahren Rendite. Dabei ist zu unterscheiden zwischen der energetischen und der finanziellen Amortisation.

Energetische Amortisation:

Wenn die von der Solaranlage erzeugte Energie den Energieaufwand für ihre Herstellung übersteigt, spricht man von energetischer Amortisation. Aufgrund von neuen innovativen Herstellungsmethoden kann eine energetische Amortisation bei den meisten Photovoltaikanlagen und thermischen Solaranlagen schon nach rund zwei bis fünf Jahren erreicht werden. 

(Quelle 2, DAA Deutsche Auftragsagentur GmbH: Solaranlagen-Portal.com)

Finanzielle Amortisation:

Bei der Photovoltaik muss man für die Berechnung der Amortisation neben den Investitionskosten auch berücksichtigen, ob man den produzierten Strom selbst verbraucht oder ins Netz einspeist. Die Einspeisevergütung für Photovoltaik sieht hierfür verschiedene Vergütungssätze vor. Moderne Photovoltaikanlagen erreichen nach mehr als 10 Jahren ihre Amortisation. Durch Photovoltaik Förderung, zum Beispiel durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz, verkürzt sich die Zeit bis zur Amortisation von Photovoltaik und es wird schneller eine Rendite erzeugt. So hat die 7x7energie GmbH für drei der Solarparks in der Beteiligung die volle Förderung nach altem EEG gesichert.

 8.

Haben diese Solarmodule denn überhaupt eine positive Umwelt- bzw. CO2-Bilanz, wenn man Produktion plus Entsorgung berücksichtigt?

 

Photovoltaikanlagen, die aus polykristallinen Siliziumzellen bestehen, erzeugen während ihrer Lebensdauer in Deutschland mindestens siebenmal mehr Energie als für ihre Herstellung benötigt wird.

(Quelle 3, blog.vdi.de: lasst uns Sonne tanken)

Photovoltaikanlagen können bei entsprechender Herstellungstechnik vollständig wiederverwertet werden. Um noch weitergehende Verbesserungen der Ökobilanz von Solarmodulen zu erreichen, werden entsprechende Recyclingprozesse entwickelt. Glas und Silizium lassen sich einfach wiederverwerten. Problematisch ist allein die Auflösung des Modulverbundes, der auch Kunststoffe wie Ethylenvenylacetat enthält. BP Solar erprobt bereits mit guten Ergebnissen die Wiederverwendung von Solarzellen aus Modulen, indem das Ethylenvenylacetat chemisch gelöst wird. Neben der Energieeinsparung könnten auch deutliche Kostenreduzierungen durch Wiederverwertung der Solarzellen erreicht werden. Zukünftig werden Solarmodule so konstruiert werden, dass vollständiges stoffliches Recycling möglich ist.

Um den Photovoltaik-CO2-Fußabdruck zu errechnen, wird die bei Fertigung und Installation erzeugte Menge des Klimagases durch die Menge an Strom – in kWh – geteilt, den die Anlage erzeugt. Das Ergebnis: Durchschnittliche PV-Anlagen erzeugen, je nach Modell und Standort, zwischen 9g und 25g CO2-Ausstoß pro erzeugten kWh Strom. In Norddeutschland mit 850 kWh/kWp liegt der Ausstoß bei niedrigen 25g, im südlichen Italien mit rund 1.700 kWh/kWp sogar nur bei 9g. Mit diesen Werten liegen Photovoltaikanlagen in etwa im Bereich der Windkraft, jedoch deutlich unter Atomstrom und Wasserkraft – und weit unter Kohle und Gas.

 

 9.

Was ist an Solar-Freiflächenanlagen ökologisch vorteilhaft?

 

Sie sind ein Beitrag zum Klimaschutz: Mit PV-Freiflächenanlagen wird der Anteil an sanftem und klimafreundlichem Solarstrom in den Gemeinden erhöht und der Anteil an klimaschädlichem Kohle- und Atomstrom verringert. 

Sie ermöglichen die Nutzung brachliegender Flächen: Die 7x7energie etwa baut ihre Freiflächensolaranlagen auf aktuell nicht anderweitig nutzbaren Flächen wie ehemaligen Deponien und ehemaligem Industrie- oder Militärgelände. Diese Flächen werden so einer neuen Nutzung zugeführt. 

Sie sorgen für lange Bodenruhe (ökologische Aufwertung): Ackerbaulich bisher stark beanspruchte Böden werden über 30 bis 40 Jahre keine Bodenbearbeitung, Düngung oder sonstigen Maßnahmen mehr erfahren, die bisher Bodenverarmung oder sogar Bodenerosion in mehr oder minder großem Ausmaß bewirkten. Durch Umwandlung von Acker in Grünland werden sich solche Böden wieder aufbauen können und vor allem biologisch regenerieren.

Sie sind vorbildlich in punkto Recycling und Rückbau: Der Wert der verbauten Rohstoffe (Aluminium, Kupfer, Stahl) sowie das Interesse an einer landwirtschaftlichen Wiedernutzung werden am Ende der Lebenszeit der Anlagen zu deren raschen Rückbau führen.

 

10.

Was ist bei Solar Freiflächenanlegen ökonomisch vorteilhaft?

 

Sie sind ein Beitrag der Gemeinden zur Eigenversorgung mit Energie: Mit PV-Freiflächenanlagen wird ein bedeutender Schritt in Richtung auf eine Vollversorgung mit Strom aus Erneuerbaren Energien aus den eigenen Gemarkungen vollzogen und die Abhängigkeit von großen Stromkonzernen abnehmen. 

Sie stärken die regionale Wirtschaftskraft: Landwirtschaftliche Grenzertragsstandorte werden durch PV-Freiflächenanlagen wirtschaftlich deutlich aufgewertet. Den Grundbesitzern werden viele Jahre lang höhere Einnahmen durch Verpachtung des Geländes bzw. Eigenbeteiligung an der PV-Anlage zufließen. Die eingesparte Arbeitszeit kann für weitere Erwerbstätigkeiten verwendet werden. Bei der Pflege der Flächen durch Schafbeweidung, Heckenschnitt oder Mäharbeiten ergeben sich zusätzliche Verdienstmöglichkeiten für die Verpächter oder auch für die Nachbarn. 

Sie bedeuten zusätzliche Einnahmen für die Gemeinden: Zurzeit steht die Gewerbesteuer der Gemeinde zu, in der die Betreibergesellschaft ihren Sitz hat. Ist der Sitz der Betreibergesellschaft nicht in der Standortgemeinde, so kann nach § 33 Gewerbesteuergesetz ein freiwilliges Gewerbesteuersplitting zwischen den beiden Gemeinden ausgehandelt werden. Dabei ist es üblich, 70 bis 90% der anfallenden Gewerbesteuern der Gemeinde zukommen zu lassen, in der die PV-Freiflächenanlagen errichtet werden.

11.

Wie entkräften Sie das Argument, dass Ihre Anlagen nur Zufallsstrom erzeugen?

 

Auch „Zufallsstrom“ aus Sonnenenergie wird eingespeist und somit auch genutzt; an Speichermedien wird zudem derzeit gearbeitet und bald werden solche bereitgestellt. Vor allem aber ist dieser „Zufallsstrom“ Teil der Energiewende und die umweltfreundliche Alternative zum ineffektiven Strom aus nicht erneuerbaren Quellen, denn Solarenergie ist kostenlos und unbegrenzt verfügbar: 

  • der Wirkungsgrad neuer Photovoltaikstoffe erreicht heute schon an die 20%, der Wirkungsgrad des Verbrennens von Öl liegt bei ineffizienten 9%,
  • Photovoltaik ist politisch wünschenswert, denn als Teil des Gesamt-Energie-Mixes macht die Photovoltaik neben Wind, Biomasse, Holzpellets, BHKW usw. einen wichtigen Anteil der angestrebten Unabhängigkeit vom Öl aus.

12.

Wie langlebig sind Ihre Module?

 

Sämtliche Modulhersteller garantieren die Leistung ihrer Module, welche über die gesetzliche Gewehrleistung weit hinaus ragt. Sie liegt überwiegend bei 20-25 Jahren. Daran lässt sich die Lebensdauer der Module gut messen. Auf Grund der mangelnden Langzeiterfahrungen bzgl. des Leistungsverhaltens der Module lassen sich zurzeit noch keine fundierten Aussagen darüber treffen. Jedoch wurden bereits Tests entwickelt, welche das Leistungsverhalten messen sollen.

(Quelle 4, photovoltaik.org)

 

13.

Was passiert mit Ihren Anlagen nach Ablauf der EEG Förderung?

 

Am lukrativsten wird es sein, den erzeugten elektrischen Strom als Eigenverbrauch in unmittelbarer Nähe zu verwenden, also diesen an einen Dritten zu verkaufen, da die Photovoltaikanlage trotz Ablauf der Förderung einen Anspruch auf Netzanbindung hat.

 

14.

Wären Ihre Anlagen auch ohne EEG Förderung rentabel?

 

Wenn die elektrische Energie der Photovoltaikanlage zur Deckung des Eigenverbrauches genutzt wird oder an einen Dritten zu einem angemessenen Preis verkauft wird, kann eine solche Anlage auch ohne Förderung durchaus rentabel sein.

 

15.

Warum werden nicht erst einmal alle Dächer genutzt, bevor man Land dafür opfert?

 

Weil Freiflächenanlagen andere ökologische und wirtschaftliche Effekte erzielen, die man mit Dachanlagen auf Privathäusern nicht erzielen kann, die aber wiederum allen Bürgern der Region zu Gute kommen (und nicht jeder hat die Möglichkeit einer PV-Anlage auf seinem Dach):

Sie sind ein Beitrag der Gemeinden zum Klimaschutz.

Sie sorgen für lange Bodenruhe (ökologische Aufwertung).

Sie sind ein Beitrag der Gemeinden zur Eigenversorgung mit Energie.

Sie stärken die regionale Wirtschaftskraft.

Sie bedeuten zusätzliche Einnahmen für die Gemeinden.

 

16.

Wie werden die Module später entsorgt bzw. wer bezahlt das?

 

Für das Recyceln von Photovoltaikmodulen wurden spezielle Verfahren entwickelt, wobei die Module in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt und einer Wiederverwertung zugeführt werden können.

Seit dem Inkrafttreten des ElektroG2 zum 24. Oktober 2015 müssen alle B2C- Produkte (Business-to-Consumer) kostenfrei zurückgenommen werden. Dies gilt jedoch nur für Produkte in haushaltsüblichen Mengen. B2B-Produkte, welche oftmals auch die haushaltsübliche Menge überschreiten, müssen auf Kosten des Besitzers entsorgt werden. Dies gilt auch für das Recycling von Massen an Solarmodulen. (Quelle 5, Elektrogesetz.de)

 

17.

Wer bezahlt Reparaturen, Wartung und ggf. Ersatz bei Diebstahl?

 

Damit die Erträge durch Photovoltaik lange Zeit gesichert sind, ist eine Wartung der Anlagen unverzichtbar. Beschädigungen/Reparaturen an der Photovoltaikanlage, welche innerhalb der gesetzlichen Gewährleistung von zwei Jahren fallen, müssen von dem Hersteller übernommen werden. Darüber hinaus trägt der Anlagenbesitzer die Kosten. Die Photovoltaikanlagen innerhalb der 7x7 Unternehmensgruppe sind alle versichert. So übernimmt die Versicherung die Kosten für den Ersatz bei einem Diebstahl.

18.

Wie lange muss die Anlage laufen, bis das zur Herstellung und Installation produzierte CO2 eingespart wird?

 

Aufgrund von neuen innovativen Herstellungsmethoden kann eine energetische Amortisation bei den meisten Photovoltaikanlagen und thermischen Solaranlagen schon nach rund zwei bis fünf Jahren erreicht werden.

       

Benutzte und zitierte Quellen:

Die Bundesregierung: Erneuerbare Energien und stabile Netze, 13.1.2015 

DAA Deutsche Auftragsagentur GmbH: Solaranlagen-Portal.com

Blog vdi: lasst uns Sonne tanken

Lebensdauer einer Photovoltaikanlage

Elektrogesetz

Weitere benutzte Quellen:

Fraunhofer-Institut: Photovoltaik in Deutschland – Missverständnisse in der öffentlichen Diskussion, Fraunhofer ISE Presse Lunch, 2. Februar 2012 Berlin 

Deutsche Umwelthilfe: Vorurteile und Fakten zur Photovoltaik, 2003, weitere Infos auf: www.solarlokal.de

Leitfaden zur Zulassung von Photovoltaik-Freiflächen-Anlagen, Anregungen für Gemeinden (Beispiel: Landkreis Freising), von: Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Solar-Initiativen, Solarfreunde Moosburg e.V., Sonnenkraft Freising e.V., ZIEL 21 Fürstenfeldbruck e.V., Autoren: Hans Aigner, Raimund Becher, Josef Beck, Andreas Henze, Dr. Andreas Horn und Prof. Dr. Ernst Schrimpff, 2009  (www.solarinitiativen.de