Haben Sie eine Rentenlücke?

 

»Die Rente ist sicher!«

Dieser legendäre Satz des damaligen Arbeitsministers Norbert Blüm hat sich bei vielen tief im Unterbewusstsein festgesetzt. Was jedoch 1986 durchaus noch planbar und halbwegs sicher erschien, entwickelte sich mit der Zeit in eine ganz andere Richtung: Keine Rente ist mehr wirklich sicher.

Die staatliche Grundrente, die nur zaghaft an die Preisentwicklung angepasst wird, wurde auch durch die Verschiebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre noch einmal deutlich gekürzt. Demografische Entwicklungen zeichnen kein gutes Bild für die geburtenstarken Jahrgänge, die in einigen Jahren in ihren wohlverdienten Ruhestand gehen wollen: Es gibt immer weniger Beitragszahler und immer mehr Beitragsempfänger in der Rentenversicherung.

Seit Einführung der Riester-Rente mit der Reform der gesetzlichen Rentenversicherung 2000/2001 ist klar, dass der Staat die Versorgung im Alter alleine nicht mehr übernehmen kann und wird. Der Einzelne ist aufgefordert, für die entstehenden und entstandenen Rentenlücken selbst aufzukommen und entsprechend vorzusorgen.

Da die Bezüge im Alter allerdings für viele Arbeitnehmer und Selbständige noch in weiter Ferne liegen, wird fälschlicherweise der Blick auf die aktuelle Lebensphase und -situation fokussiert und die Vorsorge für den Ruhestand vernachlässigt.

Heute stellt sich für den verantwortlichen Vorausplaner daher die Frage, wieviel Geld er denn im Alter benötigt, wieviel ihm durch die verschiedenen Bausteine seiner Altersvorsorge zur Verfügung steht und ob es dabei eine Rentenlücke gibt. Eine einzelne Kapitalanlage oder Versicherung wird dabei in der Regel nicht ausreichen.

Am Beispiel von drei Szenarien zeigen wir auf, wie lange ein angesparte Kapital ausreicht, um eine Zusatzrente zu ermöglichen. Im ersten Schaubild wird dargestellt, wie der Verlauf einer regelmäßigen Entnahme vom angesparten Kapital aussieht:

Hier die gängige Methode mit Kapitalverzehr und Wertverlust

Die Aufgabe: Ein Ehepaar bekommt mit 60 Jahren eine Lebensversicherung in Höhe von 100.000 € ausgezahlt. Das Geld soll für weitere monatliche Auszahlungen angelegt werden. Ab Rentenbeginn sollen davon 500 € monatlich zur Verfügung stehen.

Die gängige Lösung: Eine Kapitalanlage mit monatlicher Auszahlung. Nutzt das Ehepaar die monatliche Auszahlung sofort, wird aufgrund der Niedrigzinsphase der Kapitalverzehr und Wertverlust zu einer  Auszahlung innerhalb von 17 Jahren und 3 Monaten führen und damit entsteht eine spätere Rentenlücke.

In der Regel wird das Kapital erst zinsreich angelegt, dann aber trotzdem recht schnell verbraucht.

Die Aufgabe: Ein Ehepaar bekommt mit 60 Jahren eine Lebensversicherung in Höhe von 100.000 € ausgezahlt. Das Geld soll für weitere monatliche Auszahlungen angelegt werden. Ab Rentenbeginn sollen davon 500 € monatlich zur Verfügung stehen.

Die Lösung: Bis zum Renteneintritt mit 67 Jahren wird das Kapital zinsbringend angelegt. Danach führt aufgrund der Niedrigzinsphase der Kapitalverzehr und Wertverlust zu einem stark reduzierten Restkapital.

Alternativ die langfristige Zusatzrente ohne Kapitalverzehr

Die Aufgabe: Ein Ehepaar bekommt mit 60 Jahren eine Lebensversicherung in Höhe von 100.000 € ausgezahlt. Das Geld soll für weitere monatliche Auszahlungen angelegt werden. Ab Rentenbeginn sollen davon 500 € monatlich zur Verfügung stehen.

Die Lösung: Eine Kombination aus Anlage- und Auszahlphasen:

Jetzt reicht´s!

Kapital erhalten ohne Sorgenfalten.

Wie Sie sehen, gibt es durchaus Alternativen zu dem gängigen Kapitalverzehr Ihres Ersparten, für das Sie ein Leben lang hart gearbeitet haben.

Sie haben noch nicht herausgefunden, ob Sie eine Rentenlücke haben?
Mit dem Rentenlückenrechner des Deutschen Institutes für Altersvorsorge können Sie ganz unverbindlich und einfach Ihre Rentenvorsorge und ggf. Rentenlücke errechnen.

Wenn Sie an möglichen Kapitalanlagen für das dargestellte Anlage- und Auszahlphasenmodell interessiert sind, fordern Sie gleich weitere Informationen an.
Einfach eine Anfrage hier im folgenden Kontaktformular an uns senden - wir melden uns bei Ihnen.